SSD Ratgeber – SSD Empfehlungen für September 2017

Beste SSD im 2,5 Zoll Formfaktor mit SATA 6 Gb/s Anschluss

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Beste SSD im mSATA-Format, M.2-Formfaktor und mit PCI Express Schnittstelle

Samsung SSD 850 EVO

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Samsung SSD 960 EVO

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Toshiba OCZ RD400A

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Welche SSD ist die Richtige?
Wir empfehlen die passende SSD – nach Größe und Einsatzzweck.
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SSD Empfehlungen wurden das letzte Mal im September 2017 geprüft und aktualisiert.




Fragen und Antworten rund um das Thema SSD Festplatten

Was ist eine SSD?

Eine SSD, kurz für Solid State Drive, ist ein elektronisches Speichermedium für Computer, das auf Flash-Speicher basiert. Auf einer SSD, auch SSD-Festplatte oder Halbleiterlaufwerk genannt, werden die Daten wie auf einem herkömmlichen Festplattenlaufwerk (HDD) dauerhaft gespeichert. Eine SSD ist einerseits deutlich schneller als eine Magnetfestplatte, andererseits aber fällt der Preis pro Gigabyte höher aus.

Wie funktioniert eine SSD?

Auf einer SSD werden die Daten in Form von elektrischen Ladungen als 0 und 1 in den Speicherzellen von NAND-Flash gespeichert. Die Verwaltung der Daten übernimmt dabei der Controllerchip. Auf dem, kurz Controller genannten, Chip ist dafür die zum Betrieb benötigte Software, die Firmware, hinterlegt.

Was ist der Unterschied zwischen einer SLC-, MLC- und TLC-Speicherzelle?

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Speicherzellenarten ist die Anzahl der elektrischen Zustände, die gespeichert werden können: Die Variante Single Level Cell (SLC) nimmt ein Bit pro Zelle auf, Multi Level Cell (MLC) zwei Bit und Tripple Level Cell (TLC) drei Bit. SLC weist gegenüber MLC und TLC bessere Schreibraten auf, ist aber deutlich teurer in der Herstellung. MLC und TLC erlauben hingegen eine höhere Speicherdichte, wodurch auch SSD Festplatten mit größeren Kapazitäten möglich werden. Dagegen ist die Lebensdauer der MLC- und TLC-Speicherzellen im Vergleich zu SLC kürzer.

Was ist der Unterschied zwischen einer SSD und einer herkömmlichen Magnetfestplatte (HDD)?

Der größte Unterscheid der beiden Laufwerkstypen liegt in der Funktionsweise: Während bei einer HDD die Daten magnetisch auf einer oder mehreren rotierenden Scheiben (Platter) gespeichert werden, geschieht dies bei einer SSD elektrisch in einer Vielzahl von Flash-Speicherzellen. Das Funktionsprinzip einer SSD erlaubt gegenüber einer herkömmlichen Festplatte deutlich höhere Transferraten beim Lesen und Schreiben der Daten sowie besonders kurze Zugriffszeiten. Zudem fehlen in einer SSD jegliche bewegliche Bauteile einer HDD, was die Laufwerke geräusch- und vibrationslos arbeiten lässt.

Was sind die Vorteile einer SSD gegenüber einer HDD?

Durch die höheren Transferraten und die kürzeren Zugriffszeiten ergeben sich mehrere Vorteile einer SSD gegenüber einer HDD. Zunächst verkürzen sich die Bootzeiten von Desktop-PCs und Notebooks deutlich. Auf einer SSD installierten Programme und Anwendungen starten spürbar schneller. Zudem sind lokal abgelegte Daten, wie Fotos, Videos und sonstige Dokumente, flotter verfügbar. Durch das Fehlen von mechanischen Bauteilen sind die SSD Festplatten geräuschlos und vibrationslos. Aufgrund des niedrigeren Energieverbrauchs entwickeln sie zudem weniger Abwärme, was besonders dem Einsatz in den mobilen Geräten entgegenkommt.

Was sind die Nachteile einer SSD gegenüber einer HDD?

Für den Käufer ist der höhere Preis pro Gigabyte der spürbarste Nachteil einer SSD gegenüber einer HDD. Zudem bieten die SSD Festplatten nicht die hohen Kapazitäten jenseits mehrerer Terabyte von heutigen Magnetfestplatten zu einem für Endverbraucher bezahlbaren Preis.

Sollte ein neuer PC oder ein neues Notebook mit einer SSD ausgestattet sein?

Aufgrund der unverkennbaren Vorteile sollte in jedem neuen Desktop-PC oder neuen Notebook eine SSD Festplatte verbaut sein. Die einzigen Gründe, die dagegensprechen, sind ein stark begrenztes Budget oder die Notwendigkeit von einem besonders großen Speicher zum möglichst kleinen Preis. In diesen Fällen sollte man bei einem Neukauf eines Desktops oder Notebooks darauf achten, ob eine SSD in der Zukunft nachgerüstet werden kann. Oder die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, die notwendige höhere Speicherkapazität durch ein zusätzliches externes Laufwerk zu erreichen.

Worauf sollte man beim Kauf einer SSD achten?

Da meistens das Budget bei Neuanschaffungen begrenzt ist, spielt der Preis bei der Wahl einer neuen SSD eine große Rolle. Wobei auch besonders günstige Modelle bekannter Hersteller deutliche Performancevorteile gegenüber herkömmlichen HHD mit sich bringen. Zudem sollte sich der Interessent über die sinnvolle Speichergröße beziehungsweise -kapazität im Klaren sein. Die vorhandenen Anschlüsse und der mögliche Formfaktor schränken die Auswahl weiter ein. Darüber hinaus sollte man die gebotene Ausstattung und die Herstellergarantie mit in die Kaufentscheidung einfließen lassen.

Wie wählt man die richtige Größe beziehungsweise Kapazität einer neuen SSD?

Ein besonders guter Anhaltspunkt bei der Wahl, wie groß eine neue SSD Festplatte sein sollte, stellt der momentane Speicherbedarf dar. Diesen prüft man einfach mit einem Blick auf das jetzige Speichermedium. Addiert man den notwendigen Speicherplatz für das Betriebssystem, häufig genutzte Programme und Anwendungen sowie für die Spiele, die auf der SSD untergebracht werden sollen, bekommt man eine Mindestgröße/-kapazität für das zukünftige Laufwerk. Zu beachten ist, dass im besten Fall 20 bis 30 Prozent der SSD freigelassen werden, um einen reibungslosen Betrieb ohne Leistungseinbrüche zu gewährleisten. Seltener genutzte Daten sowie Foto-, Musik- und Video-Archive können auf langsamere aber kostengünstigere, interne oder externe Magnetfestplatten ausgelagert werden.

Mit welchen Anschlüssen und Schnittstellen werden SSD Festplatten angeboten?

Die meisten SSD werden mit einem SATA Anschluss, auch Serial ATA genannt, angeboten. Zu diesem existiert auch ein hauptsächlich in mobilen Geräten eingesetztes, kompakteres Pendant, der mSATA Anschluss (mini-SATA). Da moderne SSD bereits an die Geschwindigkeitsgrenzen der SATA Schnittstelle stoßen, wurde in jüngster Vergangenheit der Standard M.2 für die Laufwerke interessant. Zudem werden SSD Speicher mit dem universellen PCIe Anschluss (PCI Express), der auf jedem aktuellen Mainboard für Desktop-PCs zu finden ist, angeboten.

Was ist der Unterschied zwischen einer SATA-, mSATA-, M.2- und PCI Express-SSD?

Der für den Käufer entscheidende Unterschied hierbei ist, wie die Bezeichnung schon aussagt, der verwendete Anschluss und der davon abhängige Formfaktor einer SSD Festplatte. Die serielle Schnittstelle SATA, heute in der dritten Generation mit bis zu 6 Gigabyte pro Sekunde (SATA 6Gb/s oder SATA III), wurde ursprünglich für den Datenaustausch von Festplatten und anderen Speichermedien entwickelt. Das bei den SATA-SSD verwendete Format ist der 2,5 Zoll (2,5‘‘) Formfaktor, der auch von HDD für Notebooks und externen Festplatten bekannt ist. Der mSATA Anschluss ist die kompakte, für mobile Geräte entwickelte Variante von der SATA Schnittstelle. Eine M.2 SSD wird mittels des jüngst eingeführten M.2 Anschlusses in das System eingebunden. Eine PCI Express SSD kann nur in einem PCIe Slot auf dem Mainboard verwenden werden.

Was sind die Vorteile von einer SSD mit SATA-, mSATA-, M.2- oder PCIe-Anschluss?

Der große Vorteil einer SSD mit SATA Anschluss ist die starke Verbreitung der entsprechenden Schnittstelle. Alle gängigen Desktop-Mainboards, ob im ATX-, µATX- oder Mini-ITX-Formfaktor, bieten zumeist mehrere dieser Steckplätze. Auch in vielen Notebooks findet sich ein Einbauplatz im 2,5 Zoll Format und einem Serial ATA Anschluss. Der kompakte mSATA kommt dagegen eher in älteren Notebooks beziehungsweise Ultrabooks und auf einigen älteren Hauptplatinen vor. Der entscheidende Nachteil der gemeinsamen Spezifikation von SATA und mSATA ist die erreichbare Geschwindigkeit. In der dritten Generation, SATA 6Gb/s, ist die maximale Netto-Datentransferrate auf rund 600 MB/s (Megabyte pro Sekunde) beschränkt, wodurch moderne Halbleiterlaufwerke nicht weiter ausgereizt werden können. Der M.2 Anschluss dagegen erlaubt SSD Festplatten mit Transferraten jenseits von einem Gigabyte pro Sekunde. Zudem zählt die besonders kompakte und platzsparende Bauweise zu den Vorteilen der neuen Schnittstelle, wodurch sich die M.2 SSD sogar für den Einsatz in besonders dünnen Ultrabooks und Notebooks eignet. Auch der PCI Express Slot verspricht es, den zukünftigen SSD Höchstleistungen abzugewinnen, und findet sich schon heute auf allen Mainboards für Desktop-PC und HTPC.

Wie findet man den passenden Anschluss für die SSD?

Welchen freien Anschluss der eigene Computer oder das Notebook für die neue SSD bietet, lässt sich oft mit einem Blick in das Handbuch des jeweiligen Gerätes oder auf das verbaute Mainboard herausfinden. Auch einschlägige Internetforen, Fachzeitschriften oder die Herstellerwebseite können Abhilfe schaffen. Solange es das Budget zulässt, sollte man zu einer SSD mit der Schnittstelle greifen, die die meiste Performance verspricht, wie etwa M.2 oder PCIe. Aber auch eine SATA SSD bringt deutliche Leistungssteigerungen gegenüber einer HDD mit sich.

Kann man eine SSD mit SATA 6Gb/s Anschluss an einem älteren SATA Anschluss anschließen?

Die SATA Schnittstelle ist grundsätzlich abwärtskompatibel, so kann man eine SSD Festplatte mit SATA III (SATA 6Gb/s) an einem SATA II oder SATA I Anschluss betreiben. Hierbei kommt man aber zwangsweise nicht um niedrigere Geschwindigkeiten und begrenzte Leistung herum. Dennoch arbeitet eine moderne SSD an einem SATA II-Anschluss schneller als eine HDD. Ergänzend funktioniert die Abwärtskompatibilität in beide Richtungen, so kann eine ältere SSD mit SATA II auch an einem aktuellen SATA III Steckplatz betrieben werden.

Was ist der Unterscheid beziehungsweise der Vorteil einer teuren SSD gegenüber einer günstigen SSD?

Eine teure SSD muss nicht zwangsweise besser als eine günstige SSD sein. Zwar liegen die theoretischen Lese- und Schreibgeschwindigkeit einer teureren SSD meist über den von einem günstigen Laufwerk, der Mehrwert für den normalen Nutzer hält sich aber oft in Grenzen. Für den professionellen Nutzer können sich dennoch schon kleine Leistungsunterschiede bei lese- und schreibintensiven Aufgaben, wie bei Kopiergängen von vielen und großen Daten sowie Rendern von Videos, positiv auswirken. Zudem bieten teurere SSD Festplatten oft längere Garantielaufzeiten und umfangreichere Ausstattungen, in Form von Adaptern, Halterungen und Software. Schlussendlich muss jeder Interessent selber für sich anhand der gestellten Anforderungen und des verfügbaren Budgets entscheiden, ob die Mehrkosten es tatsächlich wert sind.

Welche Vorteile bringen neue SSD-Generationen gegenüber älteren SSD?

Die Leistungswerte von SSD mit SATA 6Gb/s Anschluss stagnieren seit einiger Zeit, so ist ein Aufrüsten auf die neueste Generation nicht zwingend erforderlich, wenn die aktuell eingesetzte SSD nicht allzu alt ist. Sollte die eigene SSD bereits mehrere Jahre im Einsatz sein, lohnt sich ein Blick in die kundigen Online-Portale und die Fachpresse. Gegenüber SSD mit SATA Anschluss bringen die neuesten SSD-Generationen mit M.2 oder PCIe Schnittstelle deutliche Leistungssteigerungen mit sich. Ein Aufrüsten ist vom gesetzten Budget und eigenen Anforderungen abhängig. Bei einem Neukauf sollte der Interessent aber stets auf die modernste SSD setzen.

Was ist beim Einbau einer SSD in einen Desktop-PC zu beachten?

Vor dem Einbau einer neuen SSD in einen Desktop-PC sollte man prüfen, welche Anschlüsse auf dem Mainboard vorhanden und nicht belegt sind. Interessiert man sich für eine SSD mit einer SATA Schnittstelle, sollte diese unbedingt an einem SATA 6Gb/s Stecker angeschlossen werden, um keine Leistungsverluste hinnehmen zu müssen. Die SSD Festplatte selbst kann an einen freien Platz für Festplatten eingebaut werden. Hierfür ist abhängig vom Gehäuse eventuell ein Adapter von 3,5 Zoll auf 2,5 Zoll notwendig. Da eine SSD vibrationslos arbeitet, ist eine Entkopplung zur Geräuschunterdrückung nicht erforderlich. Durch das Fehlen von beweglichen mechanischen Bauteilen kann eine SSD in jeder Position, ob vertikal oder horizontal, betrieben werden. Hat man höhere Ansprüche an die Leistung einer SSD und das Mainboard bietet einen M.2 Anschluss, kann man einen Blick auf die entsprechenden Produkte werfen. Als eine Alternative dazu bieten sich M.2 SSD mit PCI Express Adaptern oder PCIe SSD an, vorausgesetzt das Budget ist nicht zu eng angesetzt.

Was ist beim Einbau einer SSD in ein Notebook oder Ultrabook wichtig?

Durch die kompakte Bauweise von den Notebooks und Ultrabooks ist hier die Wahl des Anschlusses und des Einbauplatzes immer stärker eingeschränkt als in einem Desktop-PC. Zur Not muss die bereits verbaute 2,5 Zoll HDD weichen und die SATA Schnittstelle für eine schnellere SSD freimachen. Vor der Kaufentscheidung einer SSD im 2,5 Zoll Format sollte man einen Blick auf die im Notebook gebotene Bauhöhe und die Maße des Laufwerks werfen. Bei der Wahl der richtigen SSD mit dem M.2 Anschluss ist ebenfalls die passende Größe wichtig, zum Beispiel misst eine „M.2 2280 SSD“ 22 Millimeter in der Breite und 80 Millimeter in der Länge. Wie viel Platz das eigene Notebook oder Ultrabook bereithält, erfährt man meist im Handbuch oder auf der Herstellerseite im Internet.

Was ist beim Einbau einer SSD in einen HTPC oder Media Center PC von Bedeutung?

Zwar bietet das Gehäuse von einem HTPC in der Regel mehr Platz für eine SSD als ein flaches Ultrabook, trotzdem sollte man beim Einbau darauf achten, den Luftstrom nicht zu blockieren oder zu stören. Schlimmstenfalls wird eine zuverlässige Kühlung nicht mehr gewährleistet, wodurch die eingebauten Lüfter unnötig schnell und somit laut aufdrehen müssen oder möglicherweise Komponenten Schaden nehmen können. Zudem ist in einem HTPC, wie auch bei einem Desktop oder Notebook, die Wahl des passenden Anschlusses wichtig.

Sollte eine SSD aktiv gekühlt werden?

Grundsätzlich benötigt eine SSD keine aktive Kühlung, da sie einen niedrigen Energieverbrauch hat und somit wenig Wärme entwickelt. Es kann dennoch nicht schaden, wenn eine SSD Festplatte in einem Desktop-PC von dem Luftstrom eines Gehäuselüfters angeblasen wird, weil höhere Temperaturen sich negativ auf die Lebenserwartung von Elektronik auswirken können.

Kann man eine SSD als ein externes Laufwerke verwenden?

Im Allgemeinen kann eine SSD Festplatte auch als ein externes Laufwerk, zum Beispiel in einem 2,5 Zoll Festplattengehäuse mit USB 3.0 Anschluss, eingesetzt werden. Aufgrund des relativ hohen Preises pro Gigabyte wäre es aber wenig sinnvoll eine SSD als externes und nicht oft genutztes Datenarchiv zu nutzen. Zudem werden auch an einer USB 3.0 Schnittstelle die Leistungsmöglichkeiten einer SSD nicht voll ausgereizt. Möchte man jedoch regelmäßige Backups mit großen Daten auf ein externes Laufwerk durchführen, kann durch das Performanceplus einer SSD viel Zeit gespart werden. Demnach wäre eine externe SSD als ein Laufwerk für die Datensicherung durchaus empfehlenswert.

Sollte man die Defragmentierung und die Indexierung der SSD abschalten?

Das Defragmentieren dient dazu, die zusammengehörenden Daten auf der Magnetscheibe einer herkömmlichen Festplatte möglichst nah beieinander zu speichern, um das häufige Ausrichten des Lese- und Schreibarmes zu minimieren. Die Defragmentierung einer SSD ist aber nicht notwendig, da sich die Arbeitsweise von einer HDD gänzlich unterscheidet. Was bei einer HDD Vorteile bringt, ist bei SSD Festplatten nachteilig, da unnötig zusätzliche Lese- und Schreibvorgänge hervorgerufen werden. Neben der Defragmentierung sollte auf einer SSD auch die Indexierung deaktiviert werden.

Benötigt man unter Windows zusätzliche Treiber für die SSD?

Ab Windows Vista werden keine zusätzlichen Treiber für SATA SSD, die mittels des AHCI-Protokolls kommunizieren, benötigt. Vor einer Neuinstallation sollte der Nutzer sicherstellen, dass in den BIOS- beziehungsweise UEFI-Einstellungen unter SATA Konfiguration der AHCI-Modus aktiviert ist. Eine nachträgliche Änderung bedarf eines Eingriffes in die Windows Registry. Das NVME-Protokoll wird betriebssystemseitig seit Windows 8 nativ unterstützt, sodass hier eigentlich kein zusätzlicher Treiber notwendig wäre. Sollte die M.2 oder PCIe SSD aber nicht die versprochene Leistung erbringen, empfiehlt es sich, den vom Hersteller zur Verfügung gestellten Treiber zu installieren.

Was ist AHCI und NVME?

AHCI und NVME sind Protokolle, die die softwareseitige Kommunikation von SSD Laufwerken mit ihrer Umgebung sicherstellen. Das AHCI wurde als Standard für SATA Controller entwickelt. Da SSD Festplatten bereits an die Leistungsgrenzen des SATA Anschlusses stoßen, wurde das neue NVME-Protokoll erarbeitet. Dabei erlaubt das NVME die Verbindung von SSD über die PCI Express Schnittstelle und somit höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.

Kann man eine SSD in einem RAID Verbund betreiben und was sind die Vorteile von SSD Festplatten im RAID?

Soweit das Mainboard die entsprechenden Funktionen bietet, können zwei SSD Festplatten, wie auch herkömmliche Magnetfestplatten, in einem RAID Verbund zusammengefasst werden. Im RAID 0 (Stripping) steht dabei die gesamte Kapazität der zwei Laufwerke zur Verfügung und der Datendurchsatz steigt annähernd um das Doppelte, weil auf beide SSD gleichzeitig geschrieben werden kann. Der RAID 1 (Mirroring) ermöglicht das Spiegeln der Daten auf den angeschlossenen Laufwerken, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Hierbei kann aber maximal die Kapazität der kleineren verbundenen SSD für das Speichern der Daten genutzt werden.



Wichtige Begriffe und Definitionen rund um das Thema SSD Festplatten

AHCI

AHCI steht für Advanced Host Controller Interface und bezeichnet einen Schnittstellen-Standard für SATA-Controller. AHCI ermöglicht es, mit dem Controller per Software zu kommunizieren.

Cache

Der Cache (englisch für Zwischenspreicher) ist ein besonders schneller Puffer-Speicher für den SSD-Controller. Hier können Daten kurzzeitig abgelegt werden, um deren Neuberechnung oder Neubeschaffung zu vermeiden und so Rechenzeit zu sparen.

Firmware

Firmware ist die Software, die in das Solid State Drive eingebettet und funktional fest mit der Hardware verbunden ist. Das eine ist also ohne das andere nicht nutzbar. Die Firmware ist als Schnittstelle zwischen Hardware und Anwendungssoftware und dem Betriebssystem zu verstehen. Durch Firmware Updates kann die Leistung eines Solid State Drive fortwährend verbessert werden.

Flash-Speicher

Flash-Speicher ist ein elektronischer Speicher, der im Gegensatz zum Arbeitsspeicher (RAM) nichtflüchtige Speicherung ermöglicht. Flash-Speicher findet man in USB-Speichersticks, Speicherkarten für Fotokamera und Handy und natürlich in SSD (Solid State Drive/Disk).

Garbage Collection

Garbage Collection (wörtlich übersetzt: Müllabfuhr) ist eine Funktion, die in der Firmware des SSD-Controllers besteht und die Performance und Zuverlässigkeit von Solid State Drive verbessern soll. Dabei fasst der SSD-Controller in Zeiten ohne Zugriffe die beschriebenen Flasch-Blöcke zusammen, um nach Möglichkeit mehr bzw. möglichst viele freie Blöcke zu erzeugen.

Hybrid-Festplatte

Bei einer Hybrid-Festplatte werden eine herkömmliche Magnet-Festplatte und eine SSD-Festplatte in einem Gehäuse kombiniert. Auf die integrierten SSD, mit relativ wenig Speicherplatz, werden häufig genutzte Dateien ausgelagert, umso die Zugriffszeiten und Transferraten zu erhöhen. Die Hybrid-Festplatten sollen die Vorteile eines Solid State Drive zu einem geringen Mehrpreis zugänglich machen.

IOPS

IOPS steht für Input/Output Operations Per Second und gibt an, wie viele Ein- und Ausgabebefehle von Datenträgern pro Sekunde ausgeführt werden können. Die IOPS Werte dienen so zum Vergleich und Analyse.

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme gibt den Bedarf einer SSD an elektrischer Energie während eines Zeitraumes an, hier spricht man auch von dem Stromverbrauch oder dem Strombedarf einer Solid State Drive.

MTBF

MTBF ist die englische Abkürzung für Mean Time Between Failures und steht in deutsch für die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen. Diese Angabe in Stunden beschreibt also die Zuverlässigkeit oder Haltbarkeit des Solid State Drive und gibt die Betriebszeit der SSD zwischen zwei aufeinanderfolgenden Funktionsausfällen an. Die namhaften Hersteller geben für ihre Solid State Drive eine MTBF von 1,2 bis 2,0 Millionen Stunden.

Over Provisioning

Unter Over Provisioning versteht man die Spreicherkapazität, die innerhalb einer SSD nicht zur Nutzung freisteht. Die Spreicherzellen aus dem Over Provisioning Bereich ermöglichen es, die fehlerhaften Zellen einer Solid State Drive auszutauschen und dienen somit als Ersatz für deaktivierte Zellen.

RAID

RAID steht für Redundant Array of Independent Disks und beschreibt ein System zur Organisation mehrerer Speicher zu einem Laufwerk. Ein aus mehreren Speichermedien bestehendes RAID-System ermöglicht eine höhere Wahrscheinlichkeit der Verfügbarkeit von Daten nach einem Ausfall (RAID 1 – Mirroring) und/oder bessere Transferraten (RAID 0 – Striping) als bei einem einzelnen Laufwerk.

SATA

SATA, oder auch Serial ATA, ist eine Abkürzung für Serial Advanced Technology Attachment und steht für eine Verbindungstechnik, die hauptsächlich für den Datenaustausch zwischen dem Prozessor und der (SSD-)Festplatte entwickelt wurde.

S.M.A.R.T. (bzw. SMART)

S.M.A.R.T. (bzw. SMART) ist die englische Abkürzung für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology und steht in deutsch für System zur Selbstüberwachung, Analyse und Statusmeldung. Es ist ein in den Solide State Drive eingebauter Standard, der das ständige Überwachen wichtiger Größen und so das frühe Erkennen drohender Defekte ermöglicht.

SSD-Caching

Das SSD-Caching, auch Smart Response Technology genannt, ist eine Technik, die die Verwendung einer Solid State Drive als einen Zwischenspeicher erlaubt. So werden häufig genutzte Dateien von einer herkömmlichen Magnet-Festplatte auf die SSD übertragen, um die Zugriffszeiten auf sie enorm zu beschleunigen. Die SSD steht hierbei nicht als ein separates Laufwerk zu Verfügung.

SSD-Controller

Der SSD-Controller (Controller, englisch für Steuergerät oder Steuereinheit) ist die elektronische Einheit innerhalb der SSD, die alle Vorgänge steuert oder regelt. Der Controller bildet eine zentrale Schnittstelle, da hier Datenströme verwaltet und den Informationsfluss zwischen Solid State Drive und Mainboard kontrolliert werden.

Transferrate

Die Transferrate, oder auch Datenübertragungsrate genannt, gibt die Datenmenge an, die in einer bestimmten Zeit, entweder lesend von der SSD oder schreibend zu der SSD, übertragen werden kann.

TRIM

TRIM ist ein Befehl, der in den modernen Betriebssystemen (wie Windows 7 und Mac OS X) eingebaut ist und die Leistung und die Zuverlässigkeit von SSD verbessern soll. Das Betriebssystem kann mithilfe des TRIM Befehls dem SSD-Controller mitteilen, welche Blöcke im Dateisystem nicht mehr gebraucht werden, sodass diese von der Garbage Collection nicht behandelt werden müssen.

Wear Leveling

Wear Leveling ist ein im SSD-Controller umgesetzter Algorithmus, der die Schreibvorgänge so steuert, dass alle Speicherzellen möglichst gleich häufig beschrieben werden. Da die Anzahl der Schreibzyklen jeder einzelnen Speicherzelle beschränkt ist, ist die gleichmäßige Verteilung der Schreibvorgänge, also Wear Leveling, notwendig, um die Lebensdauer der gesamten SSD optimal auszunutzen. Wear Level steht dabei in deutsch für den Verschleißgrad.

Zugriffszeit

Die Zugriffszeit entspricht den Zeitraum, der zwischen dem Eintreffen eines Lese- oder Schreibbefehls und der Ausführung des entsprechenden Vorgangs liegt, also wie schnell die SSD auf Befehle reagiert.