HDD Ratgeber – Festplatten Empfehlungen für September 2017

Welche HDD ist die Richtige? Welche Festplatte passt? Wir empfehlen die beste HDD!

Seagate Desktop SSHD

Seagate Desktop SSHD

  • 3,5 Zoll SATA 6 Gb/s
  • 1 TB bis 4 TB
  • 8 GB SSD-Cache
  • auch in 2,5 Zoll erhältlich
  • 3 Jahre Garantie

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Western Digital Blue

Western Digital Blue

  • 3,5 Zoll SATA 6 Gb/s
  • 1 TB bis 6 TB
  • 16 MB bis 64 MB Cache
  • 5.400 – 7.200 U/min
  • 2 Jahre Garantie

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Toshiba Canvio Basics

Toshiba Canvio Basics

  • 2,5 Zoll USB 3.0
  • 500 GB bis 3 TB
  • Stromversorgung über USB
  • USB 2.0-kompatibel
  • 2 Jahre Garantie

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Wir sind kein Festplatten Vergleich.
Wir unterstützen Dich bei der Kaufentscheidung und geben Dir Produktempfehlungen!


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  • Wir ersparen Dir die Qual der Wahl beim Kaufen von einer HDD
  • Wir helfen bei deiner Kaufentscheidung zur richtigen Festplatte
  • Wir finden gemeinsam die richtige Magnetfesplatte mit passender Größe
  • Wir sprechen die Empfehlungen je nach Einsatzzweck aus
  • Wir empfehlen die richtige HDD Festplatte für Arbeits-PC und Spiele-PC

HDD Empfehlungen wurden das letzte Mal im September 2017 geprüft und aktualisiert.




Was ist eine Festplatte (HDD)?

Eine Festplatte, kurz HDD für Hard Disk Drive, ist ein magnetisches Speichermedium für Computer, das die Daten dauerhaft speichert. Seit einigen Jahren haben die HDD mit den SSD einen starken, weil schnelleren, Konkurrenten. Aber dank des nach wie vor niedrigeren Preises pro Gigabyte und der höheren maximalen Kapazitäten eignen sich die Magnetfestplatten immer noch besonders gut für die Speicherung von großen Datenmengen und das Anlegen von Archiven. So werden die größeren und preiswerteren HDD von den SSD oftmals nicht gänzlich ersetzt, vielmehr ergänzen sich die zwei Laufwerksarten mit ihren jeweiligen Vorteilen in einem Computer.

Wie funktioniert eine Festplatte (HDD)?

Bei einer Festplatte werden die Daten auf einer oder mehreren rotierenden magnetischen Scheiben, auch Platter genannt, gespeichert. Hierzu wird die Oberfläche der Scheiben mithilfe eines Lese- und Schreibkopfes berührungslos entsprechend den Zuständen 0 und 1 verbleibend polarisiert. Das Auslesen der gespeicherten Daten erfolgt ebenfalls berührungslos durch das Abtasten der Platteroberfläche hin auf den magnetischen Zustand.

Was ist der Unterschied zwischen einer HDD und einer SSD?

Der bedeutendste Unterschied zwischen einer herkömmlichen Festplatte und einer SSD ist deren Funktionsweise, wodurch die für die jeweiligen Laufwerke typischen Vor- und Nachteile entstehen. Bei einer HDD werden die Daten magnetisch auf den rotierenden Plattern gespeichert, während bei einer SSD die Informationen als ein elektrischer Zustand in den Flash-Speicherzellen abgelegt werden.

Was sind die Vorteile einer HDD gegenüber einer SSD?

Für den interessierten Käufer ist der bei den HDD niedrigere Preis pro Gigabyte der wichtigste Vorteil, so lässt sich auch bei einem stark begrenzten Budget eine ausreichende Kapazität für alle auf dem Computer zu speichernden Daten erreichen. Zudem ermöglichen heutige Festplatten im Endkundenbereich eine höhere erreichbare maximale Speicherkapazität pro Laufwerk zu bezahlbaren Preisen, als es bei den SSD der Fall ist.

Was sind die Nachteile einer HDD gegenüber einer SSD?

Die herkömmlichen Magnetfestplatten weisen aufgrund ihrer Funktionsweise gegenüber den SSD Laufwerken niedrigere Transferraten und längere Zugriffszeiten auf, was zu langsameren Bootvorgängen und trägeren Ladezeiten von Daten und Spielen führen kann. Da eine HDD bewegliche mechanische Bauteile besitzt, können Vibrationen nicht gänzlich vermieden werden. Auch die Entwicklung von Geräuschen ist bedingt durch die Funktionsweise möglich. Zudem erlauben die Festplatten aufgrund ihrer Bauart nicht solch kompakte Abmessungen, wie es beispielweise bei mSATA SSD und M.2 SSD der Fall ist. Die HDD sind stoßanfällig, was besonders im Bereich der mobilen Elektronik ein großer Nachteil sein kann.

Was ist eine Hybrid-Festplatte (SSHD)?

Eine Hybrid-Festplatte, kurz SSHD für Solid State Hybrid Drive, ist die Kombination aus einer herkömmlichen Magnetfestplatte und einer flashspeicherbasierten SSD. Hierbei wird innerhalb des Festplattengehäuses zusätzlich ein eher kleines Flashlaufwerk verbaut. Auf diesen Flashspeicher kann der Benutzer nicht explizit zugreifen, er dient vielmehr als Puffer, um hier die häufig genutzten und zu ladenden Daten von der HDD abzulegen, sodass die Zugriffszeiten verkürzt werden können. Die Vorteile von den SSHD gegenüber den SSD sind der niedrigere Preis pro Gigabyte und die höheren verfügbaren Kapazitäten pro Laufwerk. Die Nachteile sind einerseits der relativ kleine SSD Speicher und andererseits, dass der Algorithmus mehrere Arbeitszyklen benötigt, um festzustellen, welche Daten in dem Pufferspeicher für die Verkürzung der Ladezeiten benötigt werden.

Worauf sollte man beim Kauf einer Festplatte achten?

Vor dem Kauf einer HDD sollte sich der potenzielle Käufer über den Einsatzzweck und daraus resultierenden (Mindest-)Kapazität im Klaren sein. Welche Art von Daten und wie viele davon auf das Laufwerk passen sollten, entscheidet über die erforderliche Größe. Das lässt sich natürlich am einfachsten anhand des vorherigen Speicherplatzbedarfs überschlagen. Des Weiteren sollte man auf das Vorhandensein der passenden Anschlüsse auf dem Mainboard und am Netzteil des Desktop-PC oder im Notebook achten. Zudem können auch die jeweilige Ausstattung und die gebotene Garantielaufzeit für die Festplatte des einen oder des anderen Herstellers sprechen. Nicht zuletzt ist auch der Preis der Festplatte bei einem festgelegten Budget entscheidend.

Was ist der Unterschied zwischen einer 2.5 Zoll und 3.5 Zoll Festplatte?

Wie die Bezeichnungen es schon vermuten lassen, ist der entscheidende Unterschied zwischen einer 2.5 Zoll und einer 3.5 Zoll Festplatte die physische Größe. Während in einem Desktop-PC meist die Festplatten im 3.5 Zoll Formfaktor ihren Platz finden, kommen in einem Notebook die kompakteren 2.5 Zoll Magnetspeicher zum Einsatz. So ist der zukünftige Einsatzzweck der HDD bei der Wahl des richtigen Formats von großer Bedeutung.

Wie viel Speicherplatz sollte eine HDD bieten?

Wie groß eine Festplatte sein beziehungsweise wie viel Kapazität diese aufweisen sollte, ist stark von den individuellen Einsatzgebiet abhängig. Die notwendige Kapazität lässt sich anhand des bisherigen Speicherplatzbedarfs überschlagen, sodass man zu einer Festplatte greift, die einerseits groß genug für alle gewünschten Daten ist, aber andererseits auch nicht unnötig groß ausfällt, was den Preis in die Höhe treiben könnte. Bei der Berechnung der notwendigen Kapazität einer Festplatte sollte man einen zusätzlichen Puffer von mindestens 20 bis 30 Prozent miteinkalkulieren, damit genügend Platz für eventuelle interne Datenverschiebungen vorhanden ist. Da die Preise der Festplatten nicht linear mit der gebotenen Kapazität steigen, sollte man prüfen, ob das Budget den Griff nach einer HDD aus der nächstgrößeren Größenklasse erlaubt.

Welcher Anschluss wird für eine Festplatte (HDD) verwendet?

Derzeit finden im Privatgebrauch fast ausschließlich Festplatten mit einem SATA Anschluss Verwendung. Bei einem Desktop-PC sollte man prüfen, ob auf dem Mainboard ein freier SATA Datenanschluss und am Netzteil ein freier SATA Stromanschluss zur Verfügung stehen. Wird die HDD in ein Notebook verbaut, muss man sicherstellen, dass ein entsprechender Einbauschacht vorliegt.

Sind SATA 6 Gb/s Festplatten zu älteren SATA Anschlüssen kompatibel?

Ein SATA 6 Gb/s (SATA III) Anschluss ist grundsätzlich abwärtskompatibel, sodass in der Regel bei Verwendung unterschiedlicher SATA Generationen keine Fehler auftreten sollten. Man muss aber beachten, dass eine SATA III HDD an einem älteren SATA Anschluss möglicherweise nicht ihre volle Leistung entfalten kann. Und umgekehrt, eine HDD mit einem älteren SATA Anschluss am Mainboard mit einem SATA III Anschluss die technischen Möglichkeiten nicht voll ausreizen kann.

Was ist beim Einbau einer Festplatte zu beachten?

Möchte man eine HDD in einen PC oder einem Notebook einbauen, sollte man auf ausreichende Entkopplung vom Gehäuse achten, da bedingt durch das Funktionsprinzip mit beweglichen mechanischen Bauteilen Vibrationen entstehen können, die zu ungewollten Geräuschentwicklung führen können. Entsprechende Entkopplungselemente können im (Online-)Fachhandel gekauft werden, oder sind gar im PC-Gehäuse beziehungsweise im Notebook bereits vorhanden. Zudem sollte man eine Festplatte mit ihren schnell rotierenden Plattern nicht lose oder schräg einbauen und im Betrieb vor Erschütterungen schützen. Eine HDD kann sich im Betrieb erwärmen, der Einbau in einem Luftstrom oder ausreichend Freiraum ist also wünschenswert, um ungewollten und den sich auf die Lebensdauer negativ auswirkenden Hitzeentwicklungen entgegenzuwirken.

Warum sollte man eine Festplatte defragmentieren?

Die Fragmentierung, also die Zerstückelung, der Daten auf einer HDD ist der Funktionsweise und der gewollten Leistungssteigerung bei den Schreibvorgängen geschuldet. So können beim Schreiben die zusammengehörenden Informationen nicht zwingend in den selben Bereich beziehungsweise hintereinander abgelegt werden. Beim Lesen führt diese Fragmentierung aber zu zusätzlichen Bewegungen des Lese- und Schreibkopfes, was eventuell mehr Zeit kostet. Deshalb sollte eine Festplatte von Zeit zu Zeit manuell oder automatisch defragmentiert werden. Dabei werden die Daten, die zu einander gehören auch räumlich näher abgelegt, um die Lesegeschwindigkeit zu erhöhen und möglicherweise etwas Speicherplatz bedingt durch die Neuordnung freizugeben.

Können HDD im RAID Verbund betrieben werden und was sind die Vorteile?

In einem RAID Verbund werden mehrere Festplatten zu einem logischen Laufwerk zusammengeschlossen. Dies kann einerseits der Steigerung des Datendurchsatzes nutzen. So werden die Daten in einem RAID 0 (Stripping) auf zwei Laufwerke gleichzeitig geschrieben, wobei die Leistung um das Doppelte erhöht werden kann. Die Kapazität beider HDD wird summiert und steht dem Benutzer voll zur Verfügung. Andererseits kann der Zusammenschluss von mehreren HDD der Datensicherung und der Ausfallsicherheit dienen. Im RAID 1 (Mirroring) werden die Informationen zeitgleich auf die beiden Festplatten gespeichert. So wird zwar die Leistung nicht gesteigert und es steht nur maximal die Kapazität des kleinsten Laufwerks im Verbund zur Verfügung, aber die Daten sind nach einem Ausfall von einem Laufwerk immer noch vollständig vorhanden.

Was ist eine externe Festplatte?

Unter einer externen Festplatte versteht man ein mobiles Speichermedium, das auf einer HDD basiert und meist mittels USB Anschluss ein einen Computer angeschlossen wird. So können meist größere Datenmengen als beispielweise mit einem USB Stick transportiert werden. Externe Festplatten werden überwiegend in zwei Größenklassen von 3.5 Zoll und 2.5 Zoll angeboten. Dabei haben die externen HDD im 2.5 Format einen deutlichen Vorteil, da sie keine zusätzliche Stromversorgung benötigen und somit mobiler sind. Einerseits können bereits vormontierte und einsatzbereite externe HDD erworben werden. Andererseits bieten diverse Hersteller auch leere Gehäuse für Festplatten im Formfaktor 2.5 Zoll und 3.5 Zoll an, die man mit einer eigenen HDD nach Wahl bestücken kann. So können zum Beispiel auch ältere Laufwerke als externer Speicher für Backups oder Archive weitergenutzt werden.