Externe SSD Festplatte – Sinnvoll oder nicht?

ssd-icon1_logo_artikeltitel_150x150Solid State Drives (SSD) sind deutlich schneller, leiser und robuster als klassische mechanische Festplatten (HDD). Auch als externe Festplatte lassen sich SSDs nutzen. Sinnvoll ist das nicht immer.

Das ist wichtig:

  • SSDs vor allem für Programmdateien sinnvoll
  • SSDs deutlich leiser und stabiler
  • Niedrigere Kosten für klassische mechanische Festplatten
  • Richtige Anschlüsse auswählen

SSD vor allem für Programmdateien

Egal ob als interne oder externe Festplatte, SSDs sind ihren mechanischen Vorgängern überlegen. Sie sind schneller und durch den Verzicht auf mechanische Teile wie den Motor auch leiser und weniger störungsanfällig. Allerdings spielen sie als externe Festplatte ihre Vorteile oft nicht voll aus.

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Denn externe Festplatten werden oft entweder zur Datensicherung oder für seltener benötigte Dateien verwendet. Wer in seinem PC noch eine mechanische Festplatte hat, auf der Programmdateien gespeichert sind, sollte zuerst überlegen die gegen ein SSD auszutauschen und die alte HHD-Platte als externe Festplatte zu verwenden.

Preis-Leistungsverhältnis von SSD

Wer hier bereits eine SSD-Festplatte verwendet, kann sich als externe Festplatte eine zweite SSD zulegen. Das lohnt sich, wenn man hohe Ansprüche an die Geschwindigkeit oder an die Datensicherheit stellt. Wer das nicht tut sollte darüber nachdenken, ob eine mechanische Festplatte nicht ausreicht, denn sie ist aktuell noch deutlich preisgünstiger.

Nicht nur zwischen HDD und SSD, auch zwischen verschiedenen Marken gibt es große Preisunterschiede. Welche Preisklasse man für die externe Festplatte wählt, sollte auch vom Verwendungszwecke abhängig sein.

Externe SSD: Als Datenspeicher eher ungünstig im Preis-Leistungs-Verhältnis, besser zunächst SSD als Programmspeicher einsetzen (Quelle Foto: Buffalo Technology)

Externe SSD: Als Datenspeicher eher ungünstig im Preis-Leistungs-Verhältnis, besser zunächst SSD als Programmspeicher einsetzen (Quelle Foto: Buffalo Technology)

SSD richtig anschließen

Am besten schafft man sich gleichzeitig auch noch ein Gehäuse für die externe Platte an. Das hat viele Vorteile. Es sieht nicht nur schicker aus, sondern schützt auch die SSD. Außerdem ist der Anschluss leichter. Denn Festplatten werden meistens mit einem SATA- oder mSATA-Stecker angeschlossen. Viele Rechner haben aber dafür im Gehäuse keinen passenden Anschluss, zumal weder Kabel noch Stecker ausreichend gegen elektromagnetische Störungen abgeschirmt sind.

Hier hilft das Gehäuse für die externe Festplatte. Wichtig ist, dass dessen Anschluss zur SSD passt. Meist braucht man einen SATA-Stecker, seltener auch einen mini SATA (mSATA)-Stecker. Damit wird die Festplatte am Gehäuse befestigt. Von dort führt im Regelfall ein USB-Stecker zum Rechner.

Alternativ lässt sich auch ein eSATA (external SATA) Anschluss verwenden. Der ist gegen Störungen abgeschirmt, nötig ist aber dafür eine entsprechende Buchse am Rechner. Bei PCs lässt sich ein entsprechendes Slotblech einbauen, bei Notebooks ist das schwieriger. Schneller ist der Anschluss über eSATA, bequemer aber die Anschaffung eines externen Gehäuses für die SSD-Platte und der Anschluss via USB.

Fazit

Wer seine Programmdateien noch auf einem Hard Disk Drive gespeichert hat, sollte zuerst das austauschen und dann bei der externen Festplatte auf eine SSD-Platte umsteigen.

Eine SSD ist einer mechanischen Festplatte immer überlegen. Deshalb lohnt sich für anspruchsvolle Kunden ein SSD auch als externe Festplatte. Sie ist allerdings auch teurer, wer Wert auf das Preis-Leistungs-Verhältnis legt, ist mit einer klassischen Festplatte oft besser bedient. Ein Gehäuse für die Platte ist nicht teuer, schützt sie, sieht besser aus und macht den Anschluss leichter.

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