mSATA – Was ist mSATA? Wofür ist mSATA gut?

ssd-icon1_logo_artikeltitel_150x150mSATA steht für mini SATA – oder noch genauer: mini Serial ATA.  Ganz ausgeschrieben stehen die fünf Buchstaben für mini Serial Advanced Technology Attachment. Es handelt sich also um eine Verbindungstechnik, mit der eine Festplatte oder ein Laufwerk angeschlossen werden kann.

Das Wichtigste zu mSATA im Überblick:

  • von namhaften Herstellern entwickelt
  • technologisch gleich wie SATA
  • ideal für kompakte Geräte
  • Adapter für SATA möglich

Unterschiede von mSATA zu SATA

Mancher Nutzer wird sich noch an die ATA-Anschlüsse erinnern, an jene breiten, 40-poligen Stecker mit den fast ebenso breiten, flachen 80-adrigen Kabeln. Waren die Serial ATAs (SATA) schon wesentlich kleiner, so ist mSATA noch mal kleiner geworden.

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Anders als beim Übergang von ATA zu SATA, als auch die Übertragungstechnik geändert wurde, ist aber technologisch fast alles gleich geblieben. Das Protokoll entspricht bei mSATA dem von SATA, nur das Äußere hat sich geändert, es ist gleich mit einem Mini-PCI-Express-Anschluss. Tatsächlich macht den Unterschied zum Mini-PCI-Express nur  der SATA Host Controller, rein elektrisch sind beide kompatibel.

Namhafte Entwickler

Vor allem Toshiba und Samsung haben die Entwicklung von mSATA vorangetrieben, aber auch der chinesische Hersteller Lenovo, die amerikanischen Computerhersteller HP und DELL sowie die SSD-Produzenten sTec und SanDisk haben den Standard mitentwickelt. Ziel war es, für die immer kleiner werdenden Geräte und SSDs auch einen platzsparenden Anschluss zu finden.

mSATA: Crucial m500 mSATA SSD - Einer der vielen Vertreter von SSDs mit mSATA-Anschluss - Kompakt und ideal für Notebooks (Quelle: CRUCIAL)

mSATA: Crucial m500 mSATA SSD – Einer der vielen Vertreter von SSDs mit mSATA-Anschluss – Kompakt und ideal für Notebooks (Quelle: CRUCIAL)

Vor- und Nachteile von mSATA SSD

Für  besonders schlanke Geräte ist mSATA fast konkurrenzlos. Denn hier ist jeder Millimeter kostbar, je weniger Platz ein Anschluss braucht, umso besser. Wer dagegen eine externe Festplatte anschließen will oder ein 2,5 Zoll Laufwerk in einem PC anschließen will, braucht dafür kein mSATA.

Echte Nachteile gibt es aber auch kaum, außer vielleicht, dass der größere SATA Anschluss etwas leichter zu handhaben ist als der kleine mSATA. Sonst gibt es zu SATA kaum Unterschiede, denn technologisch arbeiten beide Systeme ja gleich.

Statt mSATA ließ sich natürlich auch der mini PCI Express-Standard nutzen, doch SSD mit PCI Express (PCIe) sind aktuell noch deutlich teurer. Für die meisten Anwender dürfte eine SSD mit mSATA aktuell noch die bessere Wahl sein.

Problemlos Adapter verwenden

Voraussetzung für die Nutzung von mSATA ist natürlich, dass ein entsprechender Anschluss vorhanden ist. Das darf auch ein regulärer SATA-Anschluss sein, denn weil SATA und mSATA technologisch weitgehend identisch sind, kann man mit einem Adapter aus einem SATA ganz einfach einen mSATA-Anschluss machen.

Fazit und Ausblick

Wer eine SSD als externe Festplatte oder in einem PC nutzt, ist mit einem SATA Anschluss genauso gut bedient wie mit mSATA. Wer ein flaches Notebook anschafft, wird darin meist ohnehin einen mSATA-Anschluss finden. Allerdings ist beispielsweise im MacBook Air ein etwas abweichender Standard verbaut, der nicht mit anderen kompatibel ist.

Im Gegensatz zu SSD mit PCIe ist mSATA meist noch die preisgünstigere Option. Wohin die Reise geht ist aktuell noch offen, mit SATA und mSATA entscheidet man sich allerdings für ein bewährtes System.

2 Gedanken zu „mSATA – Was ist mSATA? Wofür ist mSATA gut?

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