Kingston mS200 – mSATA SSD schon ab 30 GB Kapazität

kingston_logo_artikeltitel_150x150Im Vergleich zur klassischen S200 fällt auf, wie klein die mS200 ist. Rund achtmal größer ist die 2,5 Zoll-Schwester. Trotzdem hat die kleine SSD je nach Version Platz für bis zu 480 GB Daten. Möglich ist das dank der Anschlusstechnik mSATA.

Kingston mS200 im Überblick

  • mSATA Anschluss
  • 30 bis 480 GB
  • Bis zu 550 MB/s lesen
  • Bis zu 520 MB/s schreiben
  • Drei Jahre Garantie und Support

mSATA als Zukunftstechnik?

Der klassische SATA-Anschluss wird mittelfristig aussterben, das steht fast schon fest. Unklar ist noch, wer ihn beerben wird. Neben M.2 und PCIe konkurriert auch Mini-SATA (mSATA) darum. Im Grunde handelt es sich bei mSATA um einen Mini-PCIe-Anschluss, der aber wie ein SATA angesteuert wird. Wie bei SATA III können damit maximal 6 GBit pro Sekunde übertragen werden. Allerdings ist die Abmessung der Kingston mS200 mit 51 x 30 x 4 Millimetern rund achtmal kleiner als beispielsweise die der Schwester und immerhin noch rund zweieinhalb Mal kleiner als die der S200 in der Half-Slim-Variante ohne Gehäuse.

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Fünf verschiedene Größenklassen

Trotz der geringen physischen Größe lassen sich auf der mS200 bis zu 480 GB Daten speichern. Die kleinste Variante mit gerade mal 30 GB eignet sich vor allem als zusätzliches Laufwerk oder als SSD Cache. Dazwischen bietet Kingston die mS200 noch mit 60, 120, und 240 GB Speicherkapazität an.

Hohe Geschwindigkeiten

Je nach Speicherkapazität variiert auch die Geschwindigkeit. Beim sequentiellen Zugriff lesen die SSDs maximal 550 MB pro Sekunde in den drei kleinsten Varianten und 540 beziehungsweise 530 MB in der 240 und 480 GB großen Version. Bei der Schreibgeschwindigkeit fällt das größte Laufwerk deutlich ab, es schreibt nur 340 MB pro Sekunde. Die kleinste Version schafft dagegen 510, die nächsten beiden 520 und das 240 GB große Laufwerk sogar 530 MB pro Sekunde.

Beim wahlfreien Zugriff auf 4 KB große Blöcke erreicht die kleinste SSD 7.500 IOPS (Input/ Output Operations per Second) beim Lesezugriff. Die Leistung steigt von 14.000 über 17.000 bis auf 21.000 IOPS bei den beiden größten Varianten an. Beim Schreibzugriff fällt die Leistung dagegen mit der Größe tendenziell. Die 60 GB große SSD leistet zwar mit 77.000 IOPS etwas mehr als die kleinste mit 71.000, dann aber geht es mit steigender Größe auf 45.000, 41.000 und 13.000 IOPS runter. Auch hier ist die größte SSD also deutlich langsamer.

Kingston mS200: Die kleine SSD im mSATA Format gibt es bereits ab 30 GB Kapazität, was sie besonders für SSD Caching interessant macht (Quelle: Kingston)

Kingston mS200: Die kleine SSD im mSATA Format gibt es bereits ab 30 GB Kapazität, was sie besonders für SSD Caching interessant macht (Quelle: Kingston)

Eine Million Stunden ohne Fehler

Die mittlere Betriebsdauer bis zu einem Fehler (MTTF) liegt mit einer Million Stunden im üblichen Bereich. Die Kingston mS200 unterstützt die gängigen Funktionen wie den TRIM-Befehl oder den Selbstüberwachungsstandard S.M.A.R.T.

Statt der gesetzlich vorgeschriebenen Garantie von zwei Jahren gewährt Kingston auf die SSD Festplatten drei Jahre Garantie und kostenlosen Support. Einzige Ausnahme ist die 30 GB große Variante, hier gibt es diesen Service nur für zwei Jahre.

Fazit

Die Kingston mS200 ist vor allem für Käufer attraktiv, die wenig Platz haben. Außerdem fällt auf, dass die 480 GB große Variante bei der Geschwindigkeit teilweise deutlich abfällt. Die kleinste Version ist mit 30 GB sehr klein, außerdem gewährt Kingston hier nur für zwei Jahre Garantie und kostenlosen Support. Attraktiv sind deshalb vor allem die drei mittleren Varianten mit 60 bis 250 GB Speicherplatz.

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