Neues Leben fürs alte Notebook – Ausgangssituation und Entscheidung

Titelbild NotebookDas Starten von Programmen und insbesondere das sagenhaft lange Booten von meinem, zugegebenermaßen, betagten Notebook erforderte schon immer etwas mehr Geduld. Zumal stieg die Wartezeit jenseits von Gut und Böse und es dauerte schon einige Minuten bis das gute Stück ansprechbar beziehungsweise betriebsbereit war. Nun kam das Fass zum Überlaufen, sodass die Entscheidung spontan fiel: Die alte langsame HDD muss raus, eine schnelle SSD muss her!

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Status Quo – Altes Notebook mit langer Bootzeit

Bei dem Objekt der Begierde, dass mit einem Solid State Drive nachgerüstet werden soll, handelt es sich um ein ASUS Notebook aus dem Jahr 2008. Genauer gesagt, ist es das Modell ASUS X57VN-AP042C, das von einem Intel Core 2 Duo mit der Bezeichnung P7350 befeuert wird. Die CPU bringt 2 physische Kerne mit jeweils 2,00 GHz Takt mit sich, ohne jeglichen neumodischen Schnickschnack wie Turbo Boost oder Hyper-Threading (derzeit bei Intel SMT genannt).

Eine NVIDIA GeForce 9650M GT mit einem Gigabyte Grafikspeicher versorgt das 15,4 Zoll Display mit einer 16:10 Auflösung von 1.280×800 Pixeln mit Bildmaterial. Als Arbeitsspeicher kommen 3.072 GB DDR2 RAM mit 800 MHz zum Einsatz. Dem Massenspeicher stellte bis dato eine Seagate Momentus 5400.4 Festplatte ihre Dienste, angebunden über eine SATA 3 Gbit/s Schnittstelle (auch als SATA II oder SATA-300 bezeichnet).

Früher war Alles besser – Heute reicht es zum Arbeiten

Anno 2008 stellte das Notebook eine gute und relativ günstige Wahl dar, mit einer ausgewogenen Prozessor- sowie Grafik-Leistung. Games vom Schlage Call of Duty 4: Modern Warfare und Call of Duty Modern Warfare 2 liefen beziehungsweise laufen flüssig. Ältere und neuere nicht allzu anspruchsvolle Spiele erlauben die eine oder andere unterhaltsame Stunde. Heute wird das Laptop aber eher zum Arbeiten, insbesondere mit Office-Programmen sowie für einfache Bildbearbeitung, genutzt. Mit außergewöhnlicher Akkulaufzeit hat das mobile Arbeitsgerät nie wirklich geglänzt, je nach Belastung ist nach ca. 1,5 bis maximal 2 Stunden Schluss, wobei sich die Batterie über die Jahre wacker geschlagen hat.

Die Herstellergarantie ist angesichts des Kaufdatums natürlich schon lange abgelaufen. Das vorinstallierte Windows Vista musste dem zuverlässigeren und stabileren Windows 7 in der 64 Bit Version weichen. Leider legte ASUS nach meinem Gefühl nicht allzu viel Wert auf den Support, da es keine Treiber für das neuere Betriebssystem zum Download bereitstellte. So war ich gezwungen diese mühsam in den Weiten des Internets selbstständig zusammen zu suchen.

SSD in Laptop einbauen: Statt eines Neukaufs einscheide ich mich dazu dem alten Notebook mit einer schnellen SSD neues Leben einzuhauchen

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Nein zum Neukauf – Ja zum SSD Nachrüsten

Da derzeit ein Notebook-Neukauf für mich wirtschaftlich (noch) nicht wirklich viel Sinn macht, entscheide ich mich, durch das Upgraden noch etwas mehr an Alltagstauglichkeit herauszuholen. Zum einen bieten sich die Erweiterung vom Arbeitsspeicher und zum anderen der Wechsel von der Magnetfestplatte auf eine SSD an.

Zum Ersten: Nach der Sichtung des derzeitigen Angebotes und der Preise von DDR2 Speichermodulen in SO-DIMM Format und der wenigen Hoffnung auf Verbesserung durch die RAM-Erweiterung, spreche ich mich dagegen aus. Zum Zweiten: Das Vertrauen an Besserung liegt ganz und allein auf einer neuen SSD, denn – wie ich es auch von meinen Desktop kenne – der Flash-Speicher weist besonders kurze Zugriffszeiten und sehr hohe Transferraten auf. Beides verbessert die gefühlte Geschwindigkeit enorm, was ich mir auch für mein altes Notebook verspreche.

Die Entscheidung steht also fest – Ich werde eine SSD in meinen Laptop einbauen! Aber für welche SSD ich mich entscheide und zu welchen Ergebnis das führt, könnt ihr hier weiterlesen.

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