Richtige SSD je nach Budget von 100 Euro, 200 Euro und 400 Euro

budget_logo_artikeltitel_150x150Noch immer sind SSDs deutlich teurer als klassische mechanische Festplatten, aber es gibt auch SSD Festplatten für weniger als 100 Euro. Wer nicht viel Geld ausgeben will, muss aber meist auf Speicherplatz verzichten. Doch es gibt auch Preisunterschiede zwischen gleich großen SSDs. Oft, aber nicht immer, geht damit allerdings auch ein Qualitätsunterschied einher.

Das ist wichtig:

  • Daten zwischen HDD und SSD richtig aufteilen
  • Preis pro GB sinkt bei zunehmender Plattengröße
  • Bei sehr kleinen Platten oft geringe Preisunterschiede
  • Gute SSD müssen nicht immer teuer sein

Geld sparen durch geschickte Datenverwaltung

Wer sein Rechner schneller machen, aber nicht viel Geld in die Hand nehmen will, kann zu einer kleinen SSD greifen und die alte HDD als Zusatzspeicher weiterverwenden. Meistens ist es aber wenig sinnvoll, die SSD als externe Festplatte zu verwenden, denn auf ihr sollten die Daten liegen, die häufig gebraucht werden. Vor allem das Betriebssystem und häufig genutzte Programme sollten deshalb auf der SSD gespeichert sein. Im Desktop-PC lässt sich meist problemlos eine zweite Festplatte einbauen. Ist aber im Notebook nur Platz für ein Laufwerk, sollte man die mechanische Festplatte ausbauen und als externe Festplatte verwenden, die SSD dagegen als interne. Beim Übertragen der Daten hilft meistens vom SSD-Hersteller mitgelieferte Software, alternativ gibt es auch kostenlose Tools im Netz.

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Schon ab 8 GB

SSDs gibt es schon ab deutlich unter 50 Euro. Allerdings hat manche dieser Platten weniger Speicherkapazität als einige USB-Sticks. Beispielsweise gibt es SSDs mit nur acht GB, selbst USB-Sticks für unter 10 Euro haben teilweise schon 16 GB Speicher. Doch mit so wenig Platz kommt man nicht weit. Computernutzer über 30 mögen sich noch an Zeiten erinnern, als PCs mit Festplatten mit 700 MB ausgeliefert wurden, doch mit dem Verfall der Preise für Speicher sind auch die Anforderungen der Programme gewachsen.

Weniger als 50 Euro

Interessant werden die SSDs meistens erst ab 40 GB Speicher. Mittlerweile gibt es für weniger als 50 Euro bereits SSD-Festplatten mit 64 GB. Wer nur wenig Speicherplatz braucht und kaum Filme, Musik oder Bilder auf dem Rechner hat, sondern vor allem Textdateien, Mails oder einfache Tabellen gespeichert hat, kann damit bereits auskommen. Für den durchschnittlichen Nutzer sind 64 GB allerdings noch immer zu wenig, als Ergänzung zu einer mechanischen Festplatte aber ausreichend.

Gute SSD für 100 Euro

Nicht alle Hersteller bieten SSDs mit unter 100GB an. Außerdem sind diese Festplatten oft im Vergleich zum Speichervolumen relativ teuer. Teilweise  bekommt man schon für 30 Euro mehr 60 zusätzliche GB und höhere Qualität. Samsung, aktuell einer der erfolgreichsten Produzenten von SSDs, bietet in seiner 840 Series gar keine Speichermedien mit weniger als 120 GB mehr an. Die kleinste Platte gibt es bei vielen Händlern schon für rund 100 Euro, damit kostet das Gigabyte trotz der guten Qualität der Samsung-SSDs weniger als einen Euro.

Sind SSDs für 200 Euro besser?

Wer bereit ist tiefer in die Tasche zu greifen kann entweder einen teureren Hersteller oder aber mehr Speicherplatz wählen. Ein besonders teures Modell ist aber nur in Ausnahmefällen sinnvoll, denn für 120 GB Speicher gibt es bereits für unter 150 Euro ein große Auswahl an guten und sehr guten Anbietern. Nur wer für Computerspiele oder andere aufwendige Programme sehr schnelle SSDs benötigt, muss mehr Geld investieren. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit wird vom Hersteller mit angegeben, weil es sich dabei aber um Maximalwerte handelt sollte man auch unabhängige Tests hinzuziehen. Wer allerdings mehr Platz braucht, muss auch mehr bezahlen. Für eine gute SSD mit 250 GB Speicher sind zwischen 150 und 200 Euro nicht zu viel.

SSDs für 400 Euro

Auch SSDs für mehr als 400 Euro werden angeboten. Dabei handelt es sich meistens um sehr große Platten. Für Größen über 500 GB sind Preise über 400 Euro keine Seltenheit, zumal bei den sehr großen SSDs der Preis pro GB oft kaum noch sinkt.

Fazit

Für sparsame Nutzer mit einem Arbeitsrechner empfehlen wir eine SSD mit etwa 120 GB Kapazität. Namhafte Hersteller bieten solche SSDs für einen Preis von rund 100 Euro an. Wer seinen Rechner zum Gaming nutzt und von der schnelleren Ladezeiten einer SSD Festplatte profitieren möchte, sollte eine Platte mit etwa 250 GB für 150 Euro bis 200 Euro kaufen. So hat das Betriebssystem, Programme und die Spiele genug Platz. Aus Kostengründen verzichtet man nach wie vor lieber darauf, seine Filme, Bilder und Musik auf einer SSD zu archivieren – Daten-Archive sind besser auf einer günstigeren HDD aufgehoben.

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