SSD-Festplatte richtig einbauen – So wird’s gemacht

Ttielbild Vergleich AusrufezeichenEine SSD Festplatte einbauen ist einfach und sollte auch für Laien in den meisten Fällen kein Problem sein. Einige Punkte muss man allerdings beachten. Was ist bei dem Einbau eines SSD Laufwerks wichtig? Wobei sollte man Vorsicht walten lassen, wenn man eine SSD in einem Computer nachrüstet? Was kann man tun, um Fehler beim Aufrüsten mit einer SSD Festplatte zu vermeiden und das maximale an Leistung aus dem Rechner zu holen?

Das Wichtigste im Überblick:

  • Auf richtige Größe achten
  • Anschlusstechnik muss passen
  • SSD wird meist automatisch erkannt

Grundsätzliches

Wenn die SSD eine alte Festplatte ersetzen soll ist es meist sinnvoll, sie zunächst als zusätzlichen Speicher einzubauen und alle Daten umzuziehen. Dabei helfen spezielle Programme, die teilweise von den SSD-Herstellern gleich mitgeliefert werden.

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Möglicherweise soll die SSD ohnehin als zusätzliche Festplatte fungieren, dann lässt es sich direkt mit dem Einbau starten. Das gilt auch, wenn die alte Platte defekt ist oder der Rechner erst gekauft wurde und noch keine Daten auf der Platte liegen.

Zum Funktionieren braucht der Rechner ein Betriebssystem. Wurde das nicht auf die SSD überspielt, sollte man die Installations-CD bereithalten.

Es muss passen

Wichtig ist, dass die Größe der SSD richtig gewählt ist. Die Halbleiterlaufwerke sind im Regelfall 2,5 oder 3,5 Zoll groß. Im PC ist der Einbau meist kein Problem, meist muss bei den 2,5 Zoll großen SSD-Festplatten nur ein Adapter verwendet werden.

Bei Notebooks ist die Wahl der richtigen Größe aufgrund des begrenzten Platzangebots wichtiger. Unproblematischer ist auch hier der Einbau einer 2,5-Zoll-SSD, bei den größeren Modellen ist darauf zu achten, dass auch entsprechend Platz im Rechner ist. Außerdem ist in einigen Notebooks nur Platz für besonders flache SSDs, die beispielsweise lediglich 0,7 Zentimeter hoch sind.

Neben der Größe der SSD ist auch die Anschlusstechnik wichtig. Meist benötigt man einen SATA-Anschluss, einige SSDs werden aber auch per mSATA oder über PCI-Express (PCIe) angeschlossen.

SSD Festplatte einbauen: SSD (Mitte) im eingebauten Zustand mit den angeschlossenen SATA-Daten-Kabel und der Stromversorgung vom Netzteil; Festplatte (oberhalb) ist für die Windows-Installation zunächst vom Netzteil abgesteckt

SSD Festplatte einbauen: SSD (Mitte) im eingebauten Zustand mit den angeschlossenen SATA-Daten-Kabel und der Stromversorgung vom Netzteil; Festplatte (oberhalb) ist für die Windows-Installation zunächst vom Netzteil abgesteckt

Vorbereitung und Einbau

Der Einbau selbst funktioniert ähnlich wie bei einer klassischen Magnetfestplatte. Das Netzteil des Rechners sollte auf „Aus“ stehen und der Start-Knopf anschließend – bei weiterhin ausgeschaltetem Rechner – betätigt werden um das Gerät zu entladen. Sinnvoll ist es auch, sich selbst zu entladen, beispielsweise indem man an einen Heizkörper fasst. Wichtig ist natürlich, dass die berührte Stelle leitfähig und nicht isoliert ist, also nicht den Regler, sondern den Heizkörper selbst anfassen.

Die SSD kann dann, eventuell mit Hilfe eines Adapters, in den Rechner eingebaut werden. Dafür wird sie einfach in den Festplattenschacht geschoben und festgeschraubt. Sie muss dann nur noch mit dem Mainboard verbunden werden, dafür dient ein SATA-Kabel. Anschließend braucht die SSD noch Strom, deshalb muss vom Netzteil auch noch ein Stromkabel gelegt werden. Alle Kabel sind im Regelfall bei der SSD mit dabei.

Inbetriebnahme

Nun kann der Rechner wieder angeschaltet werden. Gegebenenfalls muss noch das Betriebssystem installiert werden, das geht weitgehend automatisch, wenn man die entsprechende Installations-CD in den Rechner einlegt, bevor man den Rechner startet.

Wer noch kein aktuelles Betriebssystem hat (bei Windows mindestens Windows 7), sollte über ein Upgrade nachdenken. Verschiedene Tools wie HD Tune helfen außerdem, die SSD zu optimieren.

Fazit

Der Einbau einer SSD ist nicht schwerer als der einer klassischen Magnetfestplatte und auch für Laien möglich. Bei der Optimierung helfen teils kostenlose Tools, außerdem sollte das Betriebssystem aktuell sein.

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