DViS – Analysetool für SSD, HDD und andere Speichermedien

tools_logo_artikeltitel_150x150lDie Abkürzung DViS steht für Disk & Volume Information System. Das kostenlose Tool liefert Informationen über den Zustand der SSD, lässt sich aber auch zur Analyse von HDDs und USB-Sticks einsetzen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Analysiert alle mit dem Rechner verbundenen Speichermedien
  • Soll rechtzeitig vor Ausfall eines Speichermediums warnen
  • Kostenloses Programm
  • Für Windows

Nicht nur für SSD

Wie viele vergleichbare Tools liest DViS vor allem die S.M.A.R.T.-Informationen aus. Hinter der Abkürzung verbirgt sich ein Standard für Daten zur „Festplattengesundheit“, der sowohl von den meisten Herstellern von HDDs als auch bei SSDs berücksichtigt wird. Daher lässt sich das Tool auch für beide Speicherarten einsetzen. Auch USB-Sticks lassen sich damit analysieren.

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Ziel ist es, den Nutzer rechtzeitig über ausgefallene Zellen zu informieren und vor einem Festplatten-Crash zu warnen. Außerdem wird eine grafische Darstellung des belegten Speicherplatzes angezeigt.

Auch der Stand der Firmware und einige Daten zur Performance der Hardware lassen sich mit dem Tool ermitteln.

E-Mail-Adresse nicht erforderlich

Beim ersten Start fragt das Tool nach einer E-Mail-Adresse. Darüber soll der Nutzer über aktuelle Programmversionen und ähnliches informiert werden. Pflicht ist die Angabe der Adresse aber nicht, DViS funktioniert auch ohne diese Aktivierung.

Die Ergebnisse werden übersichtlich in verschiedenen Reitern dargestellt. Werte, die auf einen eventuell bevorstehenden Festplattendefekt hinweisen, werden rot unterlegt. Sind viele Werte rot, ist es Zeit, die Intervalle zwischen den einzelnen Sicherungen etwas zu verkürzen.

Das Tool wird von der Firma Steitz herausgegeben.

Kein Ersatz für regelmäßige Backups

Ein Ersatz für regelmäßige Backups ist das Tool aber nicht. Denn es kann nicht alle Fehler voraussehen. Allgemein gilt, dass nicht jede Fehlermeldung einen Ausfall zur Folge haben muss, das Ausbleiben einer Meldung aber auch keine Garantie für Ausfallsicherheit ist.

Deshalb sollten Nutzer – unabhängig von den Ergebnissen des Tools – regelmäßige Sicherungskopien auf einer anderen Festplatte anlegen. Auch dabei können kostenlose Tools helfen, Windows bietet aber auch selbst eine Backup-Option.

Allerdings kann das Tool helfen, rechtzeitig die Backup-Frequenz zu erhöhen. Wer beispielsweise alle zwei Tage die Daten auf seinem Computer sichert, verliert im Extremfall immer noch die Arbeit von zwei Tagen. Sind die Ergebnisse schlecht, lässt sich die Backup-Frequenz erhöhen und die Sicherung täglich durchführen. Zusätzlich sollten Nutzer sich bei schlechten Werten Gedanken machen, ob sie nicht in eine neue SSD-Festplatte investieren.

Fazit

Mit DViS lassen sich nicht nur SSDs, sondern auch USB-Sticks, HDDs und andere Speichermedien prüfen. Gute Ergebnisse sind aber keine Garantie für Ausfallsicherheit, regelmäßige Backups ersetzen sie nicht. DViS ist übersichtlich, wenngleich die grafische Darstellung bei manch anderem Tool besser gelingt.

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