HD Tune – SSD und HDD optimieren und verwalten

Ttielbild Vergleich AusrufezeichenAuch wenn der Name HD Tune auf Hard Disks, also klassische Magnetfestplatten hinweist, lassen sich mit dem Tool auch SSDs verwalten und optimieren. Nutzer haben die Wahl zwischen der kostenlosen Freeware-Version und einer kostenpflichtigen Pro-Version.

Das Wichtigste in Stichpunkten:

  • Erstellt Benchmark
  • Sucht Fehler
  • Schnelle und langsame Prüfung möglich
  • Für HDD und SSD
  • Freeware
  • Pro-Version als Shareware

Das leistet HD Tune

Die kostenlose Version bietet vier verschiedene Kategorien, die jeweils über einen eigenen Reiter auswählbar sind. Unter dem ersten kann ein Benchmark erstellt werden, HD Tune misst die minimale, maximale und die durchschnittliche Transferrate in MB pro Sekunde, außerdem die Zugriffszeit, die Beanspruchung der CPU und den maximal möglichen Datendurchsatz (Burst Rate). Etwas verwirrend ist, dass bei einstelliger Prozessorauslastung statt der ersten Ziffer ein Minuszeichen angezeigt wird, aus 9 Prozent wird dann -9 Prozent.

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Im zweiten Reiter mit der Aufschrift „Info“ werden allgemeine Infos zur Festplatte angezeigt, beispielsweise deren Größe, die Seriennummer, die Anschlusstechnik und sogar die Version der Firmware. Außerdem wird hier Auskunft über die vom Tool unterstützten Features gegeben.

Der dritte Reiter

Im dritten Reiter mit der Aufschrift Health – die Software gibt es leider nur auf Englisch – lassen sich dann schließlich die vor allem mit Hilfe von S.M.A.R.T. gewonnenen Infos über den Zustand der Festplatte ablesen. S.M.A.R.T. steht für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology und ist ein allgemeiner Standard zur Erkennung von Fehlern auf Festplatten, der von fast allen Herstellern berücksichtigt wird.

Hier werden vor allem Fehlerraten angegeben, beispielsweise die Raw Read Error Rate, also der Anteil der nicht korrigierbaren Fehler beim Lesen, die auf Probleme der Plattenoberfläche hindeuten.

Angezeigt werden jeweils der aktuelle Wert sowie der schlechteste bisher gemessene. Außerdem wird die Grenze angezeigt (threshold), ab der die Werte bedenklich werden. Zusätzlich gibt das Programm immer noch den Status an, ist alles in Ordnung steht dort OK.

Hinter dem vierten Reiter mit der Beschriftung Error Scan verbirgt sich die Möglichkeit, alle Positionen der Festplatte nach Fehlern abzusuchen. Wahlweise ist das im gründlichen, aber langsamen Modus möglich oder als Quick Scan. Alle unbeschädigten Blöcke werden grün dargestellt, beschädigten rot.

Daneben bietet das Tool noch einige Gimmicks. Beispielsweise misst es die Festplattentemperatur und die aktuellen Ergebnisse von HD Tune lassen sich mit einem Klick als Screenshot abspeichern.

HD Tune und SSD

Nicht alle für HDDs wichtigen Angaben sind auch für SSDs interessant. Die neueren Versionen  von HDTune funktionieren auch mit SSDs. Das Programm erkennt die Halbleiterlaufwerke und prüft dementsprechend bestimmte Parameter nicht, fragt dafür aber andere Informationen ab.

HD Tune gibt es als kostenlose Freeware oder als kostenpflichtige Pro-Version. Die kostenpflichtige Version lässt sich 15 Tage ohne Kosten und Verpflichtungen testen. Sie bietet beispielsweise noch eine Analyse des wahlfreien Zugriffs. Die wesentlichen Funktionen sind aber auch bei der kostenlosen Version enthalten. 

Fazit

Ein übersichtliches und einfach zu bedienendes Tool, um die SSD zu analysieren und Fehler zu finden. Ein Ersatz für regelmäßige Backups ist die Software aber nicht.

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