OCZ RevoDrive 3 – Workstation Workhorse

ocz_neu_logo_artikeltitel_150x150Die SSDs der OCZ RevoDrive Serie gehören schon seit Jahren zu den schnellsten auf dem  Markt. Das Besondere: Statt auf SATA setzt OCZ hier bei der Verbindungstechnik auf PCI Express (PCIe). Die zweite Version, die in Anlehnung an die Nummerierung bei der Vertex- und Vector-Serie die Nummer 3 trägt, setzt die Tradition fort. Noch einen Tick schneller als die Basisversion ist die Version X2.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Bis zu 1.500 MB/s beim Lesen
  • 120 bis 960 GB groß
  • PCIe statt SATA
  • RevoDrive 3 ist direkter Nachfolger der RevoDrive (keine RevoDrive 2)

Atemberaubende Geschwindigkeit

Bis zu 1.500 MB schafft die OCZ Revodrive 3 X2 beim sequentiellen Lesen, die OCZ RevoDrive (also ohne den Zusatz X2) kommt immerhin noch auf 1.000 MB pro Sekunde. Beim Schreiben sind es 1.300 beziehungsweise 900 MB pro Sekunde, auch eine beachtliche Geschwindigkeit. Die SSDs sind damit fast doppelt so schnell wie die der Vertex- oder der Vector-Reihen.

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Das gilt auch für den wahlfreien Zugriff, bei dem nicht auf nebeneinander liegende Datenpakete zugegriffen wird, sondern auf über den gesamten Speicher verteilte Datenpakete, wie das ja im Echtbetrieb oft der Fall ist. Die RevoDrive 3 X2 schafft beim 4K-Test 230.000 IOPS (Input/Output Operations per Second), die klassische RevoDrive 3 noch 130.000 IOPS.

Die Technik

Beide verwenden 25nm Multi-Level Cell Speicher und einen SandForce 2281 Controller, die klassische RevoDrive 3 hat davon allerdings zwei, die RevoDrive 3 X2 vier. Ein weiterer Unterschied: Beide Versionen gibt es zwar in drei verschiedenen Größen, wobei die nächste Größe immer doppelt so groß ist wie die vorherige, doch bei der RevoDrive 3 beginnt das mit 120 GB und endet entsprechend bei 480 GB, bei der RevoDrive X2 reicht das Spektrum dagegen von 240 bis 960 GB.

OCZ RevoDrive 3: OCZ setzt bei dem der SSD RevoDrive 3 auf die PCI Express Schnittstelle, was schnellere Geschwindigkeiten als SATA erlaubt (Quelle: OCZ)

OCZ RevoDrive 3: OCZ setzt bei der SSD RevoDrive 3 auf die PCI Express Schnittstelle, was schnellere Geschwindigkeiten als SATA erlaubt (Quelle: OCZ)

Unübliche Anschlusstechnik

Gleich ist beiden dagegen wiederum, dass sie als Anschlusstechnik nicht SATA 6GB/s, sondern PCI Express (PCIe) verwenden. Damit sind höhere Geschwindigkeiten als mit SATA möglich, denn während man dort nur maximal 6 Gbit pro Sekunde schafft, sind es beim PCIe Anschluss der RevoDrive 3 alleine 5 Gbit pro Lane, von denen es insgesamt vier gibt.

Die OCZ RevoDrive 3 ist vergleichsweise schwer und groß. Die OCZ RevoDrive 3 X2 wiegt immerhin 184 Gramm. Beide haben eine Abmessung von 167,66 zu 98,44 Millimetern bei 15,3 Millimetern Höhe. Doch Zielgruppe sind ohnehin kaum Privatnutzer, die die SSD in ihren Laptop einbauen wollen. Denn die Platten sind relativ teuer und Privatnutzer werden die volle Leistung nur selten brauchen. OCZ bezeichnet die SSDs selbst als Workstation Workhorses, also als Arbeitspferd für Arbeitsplatzrechner, die für technische oder wissenschaftliche Aufgaben verwendet werden.

Fazit

Die OCZ RevoDrive 3 hängt die meisten Konkurrenten meilenweit ab. Das gilt für die Basisversion und erst recht für die schnellere OCZ RevoDrive 3 X2. Dafür sind die SSDs aber auch deutlich teurer als die Konkurrenten. Selbst Computerenthusiasten dürften so viel Leistung selten brauchen, Zielgruppe sind Unternehmen, Universitäten und eventuell noch Freiberufler, die mit sehr großen Datenmengen arbeiten, beispielsweise als Statistiker.

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