ASUS RoG RAIDR Express PCIe SSD – Für besonders Anspruchsvolle

asus_logo_artikeltitel_150x150Anders als die meisten Konkurrenten, die auf die Anschlusstechnik SATA setzten, wird die ASUS RoG RAIDR Express über einen PCI-Express Anschluss (PCIe) mit dem Chipsatz verbunden. Das soll es vor allem Gamern erlauben, die volle Geschwindigkeit der SSD auszuschöpfen.

Das Wichtige auf einen Blick

  • Zwei SandForce-SF-2281-Controller
  • Marvell-Controller als Koordinator
  • PCI-Express statt SATA-Anschlusss
  • 19 nm MLC-Speicherchips von Toshiba
  • Mit 120 oder 240 GB
  • Umfangreiches Softwarepaket

Zielgruppe: Computerspieler

Zielgruppe der ASUS RoG RAIDR Express sind Computerspieler, das stellt schon der Name klar. Denn das Kürzel RoG steht hier nicht für Raumordnungsgesetz oder Reporter ohne Grenzen, sondern für Republic of Gamers. Das ist eine Marke des taiwanesischen Hardware-Herstellers ASUS, der darunter hochwertige Ausrüstung für Gamer anbietet.

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ASUS RoG RAIDR Express: Besonders leistungsstarke SSD Festplatte mit PCI-Express-Schnittstelle (Quelle: Asus)

ASUS RoG RAIDR Express: Besonders leistungsstarke SSD Festplatte mit PCI-Express-Schnittstelle (Quelle: Asus)

Bis zu 830 MB pro Sekunde sollen beim sequentiellen Lesen drin sein, zumindest bei der größeren Ausführung mit 240 GB. Die kleinere Version mit 120 GB Speicherkapazität soll immerhin noch bis zu 765 GB pro Sekunde lesen, beim sequentiellen Schreiben sind bei beiden SSD-Versionen ähnliche Geschwindigkeiten möglich. Beim zufälligen Lesen und Schreiben sollen bis zu 100.000 Operationen pro Sekunde (IOPS) möglich sein.

Damit das Tempo auch voll ausgenutzt werden kann, wird die SSD nicht über einen SATA-Anschluss, sondern per PCI-Express angeschlossen. Damit entfällt die Begrenzung auf maximal 6,0 GBit pro Sekunde, denn es lassen sich zwei Leitungspaare (Lanes) gleichzeitig nutzen, so sind deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich.

Technische Ausstattung

In der SSD stecken zwei LSI Sandforce-Controller des Typs SF-2281-VB2. Ein Marvell 88SE9230 PCIe-SATA-Controller koordiniert deren Arbeit, so dass die SSD wie eine Festplatte arbeitet und nicht wie zwei (RAID-Verbund). Anders als bei früheren SSDs teilweise der Fall, werden bei der ASUS RoG RAIDR Express TRIM-Befehle vom RAID-Controller an beide SandForce-Controller weitergeleitet.

ASUS RoG RAIDR Express: Genau die richtige SSD Festplatte für besonders anspruchsvolle Gamer (Quelle: Asus)

ASUS RoG RAIDR Express: Genau die richtige SSD Festplatte für besonders anspruchsvolle Gamer (Quelle: Asus)

Je SandForce-Controller werden vier Flash-Speicherchips des Typs Toshiba TH58TEG7DDJBA4C verwendet. Es handelt sich dabei um sogenannten MLC-Flash-Speicher, also Multi Level Cell Speicher, bei dem je Zelle mehrere Bit gespeichert werden können, in diesem Fall zwei.

Der RAID-Verbund hat neben den höheren Kosten einen weiteren Nachteil, der Stromverbrauch liegt nämlich deutlich höher als man das von SSD Festplatten sonst gewohnt ist. ASUS selbst gibt Werte von 7,0 Watt im Leerlauf bis 16,0 Watt unter Volllast an.

Extras

Mit zur SSD gehört auch ein Softwarepaket, das vor allem das System optimieren und den Einsatz als SSD-Cache unterstützen soll. Beim Caching werden Daten auf der SSD nur zwischengelagert und dann auf eine klassische Magnetfestplatte (HDD) übertragen.

Auch nicht genutzter Arbeitsspeicher (RAM) lässt sich im Zusammenspiel mit der SSD dank der mitgelieferten Software zumindest von versierten Nutzern problemlos nutzen. Für Laien dürfte das aber trotz der ASUS-Software eine gewisse Herausforderung sein.

Fazit

Die SSD gehört zur Oberklasse am Markt. Dank PCI-Express-Anschluss lässt die mögliche Leistung sich auch wirklich nutzen und scheitert nicht an der Begrenzung auf 6 GBit pro Sekunde des SATA-Anschlusses. Allerdings dürfte das vor allem für Gamer interessant sein, zumal die maximale Leistung nur beim sequentiellen Zugriff erreicht wird und die Kosten sowie der Stromverbrauch hoch sind.

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