Transcend SSD370, Transcend SSD340 und Transcend SSD220 – Überblick der SSD Serien

Die Laufwerke wenden sich wegen des günstigen Preises vor allem an Einsteiger, die von einer Magnetfestplatte auf SSD umsteigen. Denn im Vergleich zu herkömmlichen HDDs bieten alle drei SSDs deutlich mehr Tempo. Aber die angegeben Werte sind auch im Vergleich zu teureren Halbleiterlaufwerken nicht schlecht. Außerdem gibt Transcend drei Jahre eingeschränkte Garantie.

Die Transcend SSDs in Stichpunkten

  • Einsteigermodelle
  • Von 32 GB bis 1 TB
  • SSD370 schnellste Platte der drei
  • Alle SSDs im Formfaktor 2,5 Zoll
  • Drei Jahre eingeschränkte Garantie

Wie schnell sind die SSD von Transcend?

Die von Transcend für die SSD angegebenen Spitzenwerte können sich durchaus sehen lassen. 550 MB pro Sekunde sind maximal möglich, bei der SSD370 sogar 560 MB. Die meisten Konkurrenten geben als Spitzengeschwindigkeit 540 MB pro Sekunde an. Auch beim Lesen macht das Laufwerk Tempo, 460 MB pro Sekunde für die SSD370 und 450 MB für die SSD220 sind gute Werte, nur die 330 MB der SSD340 sind leicht unterdurchschnittlich.

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Auch beim zufälligen Zugriff, bei dem eine Warteschlange von 32 jeweils 4KB großen und an unterschiedlichen Stellen des Laufwerks liegende Datenpakten abgearbeitet werden muss, sind die Werte mit 75.000 bis 80.000 Ein- und Ausgabeoperationen pro Sekunde (IOPS) sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben nicht schlecht.

In der Praxis werden solche Spitzenwerte natürlich meist nicht erreicht. Vor allem beim Schreiben soll sie nach Meinung einiger Kunden langsamer sein als andere SSD in diesem Preissegment wie die Samsung SSD 850 EVO. Insgesamt ist aber die Rückmeldung zu allen drei SSD Festplatten von Transcend positiv. Insgesamt ist von allen dreien die SSD370 am schnellsten, die SSD340 am langsamsten.

Transcend SSD370

Transcend SSD370: Die SSD370 Reihe ist die performanteste unter den drei Serien, ein Blick auf die anderen kann sich trotzdem auszahlen (Quelle: Transcend)

Was steckt drin?

Die SSD220 trägt die niedrigste Nummer, ist aber deshalb nicht das älteste Modell. Als einzige nutzt sich beispielsweise TLC-NAND, bei dem pro Zelle drei Bit gespeichert werden können. Wobei MLC-NAND, der nur zwei Bit je Zelle speichern kann und in den anderen beiden Platten steckt, aus Sicht der Nutzer nicht die schlechtere Wahl ist. Weil die SSD nicht acht, sondern nur vier Ladezustände unterscheiden muss, geht die Datenverarbeitung schneller. SSDs mit TLC-NAND sind bei gleicher Datenkapazität nur einfach billiger.

Alle drei SSDs werden über SATA 6 Gb/s (SATA III) angeschlossen, was die Datenübertragungsrate auf maximal 6,0 Gbit pro Sekunde begrenzt.

Größe und Kapazität

Dass die SSD220 TLC-NAND verwendet heißt auch nicht, dass sie automatisch mehr Speicherplatz bietet. Tatsächlich gibt es sie mit 120, 240, 480 und 960 GB Speicherkapazität. Ähnliche große Versionen gibt es auch von der SSD370, dort gibt es zusätzlich aber noch zwei kleine SSD mit 32 und 64 GB, die sich beispielsweise für den Einsatz als SSD-Cache anbieten. Die SSD340 wiederum wird nur mit 32, 64, 128 und 256 GB angeboten.

Bei der äußeren Abmessung gibt es keine Unterschiede. Alle drei haben den Formfaktor 2,5 Zoll, Sind also rund zehn Zentimeter lang, sieben Zentimeter breit und sieben Millimeter hoch. Es gibt sie mit einer Kunststoff- und mit einer Aluminiumhülle.

Garantie und Extras

Für alle SSD bietet Transcend eine eingeschränkte Garantie für drei Jahre. Eingeschränkt ist sie vor allem in Hinblick auf unsachgemäße Benutzung sowie die maximale Datenkapazität. Über eine Verschleißanzeige in der kostenlos verfügbaren SSD Scope Software wird die Restlebensdauer angezeigt, ist sie auf null, erlischt damit auch die Garantie. Die SSD Scope Software zeigt auch weitere Informationen zum Laufwerk an und hilft bei der Datenmigration.

Die SSD verfügen auch über einen DevSleep Modus, mit dem sich deutlich mehr Energie sparen lässt als mit herkömmlichem StandBy. Bei den SSD340 und SSD370 wird außerdem ein Einbauset für 3,5 Zoll Laufwerksschächte mitgeliefert.

Testbericht Fazit: Transcend SSD370, Transcend SSD340 und Transcend SSD220

Eine preisgünstige und gute SSD für Einsteiger. Leider könnte sie beim Schreiben in der Praxis etwas schneller sein, wer aber von einer HDD auf eine SSD umsteigt, dürfte das kaum bemerken, denn auch die vorgestellten Transcend SSD sind schnell. Attraktiv ist auch die 3-Jahres Garantie. Außerdem gibt es die SSD340 und die SSD370 auch in sehr kleinen Varianten, beispielsweise für den Einsatz als SSD-Cache.

Transcend SSD370, Transcend SSD340 und Transcend SSD220: Technische Daten
Formfaktor 2,5 Zoll
Schnittstelle SATA 6 Gb/s
Abmessungen Aluminum: 100 x 69,85 x 6,8 mm
Plastik: 99,8 x 69,8 x 7 mm
Kapazität SSD370: 32 GB, 64 GB, 128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB
SSD340: 32 GB, 64 GB, 128 GB, 256 GB
SSD220: 120 GB, 240 GB, 480 GB, 960 GB
Lesegeschwindigkeit, sequentiell SSD370: 560 MB/s
SSD340: 550 MB/s
SSD220: 550 MB/s
Schreibgeschwindigkeit, sequentiell SSD370: 460 MB/s
SSD340: 330 MB/s
SSD220: 450 MB/s
Lesegeschwindigkeit, zufällig SSD370: 75.000 IOPS
SSD340: 80.000 IOPS
SSD220: 80.000 IOPS
Schreibgeschwindigkeit, zufällig SSD370: 75.000 IOPS
SSD340: 75.000 IOPS
SSD220: 80.000 IOPS
Speicherart SSD370: MLC NAND Flash Memory
SSD340: MLC NAND Flash Memory
SSD220: TLC NAND Flash Memory
Garantie 3 Jahre

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